Seit 2025 ist sind wir als Netzwerk am Harriet Taylor Mill-Institut angesiedelt. Seit der Gründung im Jahr 2000 waren wir an der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin.
efas verfolgt das Ziel, Ökonominnen stärker zu vernetzen, feministische Perspektiven in den Wirtschaftswissenschaften zu verankern und die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Praxis zu fördern.
Zu den zentralen Anliegen des Netzwerks gehören:
- der regelmäßige Erfahrungsaustausch zwischen Ökonominnen und Wissenschaftlerinnen aus angrenzenden Disziplinen,
- die Förderung von Forschungskooperationen,
- die Unterstützung von Wissenschaftlerinnen, insbesondere Nachwuchswissenschaftlerinnen in ihrer wissenschaftlichen Laufbahn,
- die systematische Integration geschlechtsspezifischer Fragestellungen in wirtschaftswissenschaftliche Forschung und Lehre,
- ein interdisziplinärer Austausch zwischen Wissenschaft, Politikberatung und Praxis.
Darüber hinaus setzt sich efas für einen öffentlich sichtbaren und wirksamen Diskurs über genderspezifische Barrieren in Wissenschaft und Wirtschaft ein und orientiert sich an transparenten Gleichstellungsstandards, wie sie etwa von der Deutschen Forschungsgemeinschaft formuliert wurden.
Die Aktivitäten des Netzwerks umfassen jährliche Fachtagungen, die Ausschreibung und Verleihung des efas-Preises für Bachelor-, Masterarbeiten und Dissertationen sowie regelmäßige Informationsangebote für die Mitglieder, darunter ein Newsletter.
Ein wissenschaftlicher Ausschuss leitet und strukturiert die Arbeit des Netzwerks gemeinsam mit einer Geschäftsstelle, die nun am HTMI angesiedelt ist. Die Mitglieder wirken aktiv an der Gestaltung der Netzwerkaktivitäten mit.
„Wir freuen uns sehr, dass das Harriet Taylor Mill-Institut mit diesen beiden neuen Partnerschaften aktiv in die frauenpolitische Landschaft Berlins und das deutschsprachige Netzwerk der Ökonominnen eingebunden ist. Diese Zusammenarbeit wird unsere Arbeit bereichern und die Reichweite unserer Forschung sowie unseres Wissenstransfers deutlich erhöhen“, sagt Prof. Dr. Aysel Yollu-Tok, Direktorin des Harriet Taylor Mill-Instituts.