VERANSTALTUNGEN

Zeitenwende – Anforderungen an eine geschlechtergerechte Wirtschafts- und Sozialpolitik

Einladung zur Jahresveranstaltung des Ökonominnennetzwerks efas mit Verleihung des Nachwuchsförderpreises 2025 am Harriet Taylor Mill-Institut für Ökonomie und Geschlechterforschung der HWR Berlin (HTMI der HWR Berlin)

Wann: 4. Dezember 2025, 16.30 bis 21 h

Wo:     Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin (HWR Berlin), Campus Schöneberg, Badensche Str. 50-51, Haus B, Raum B 4.41

Wie müssen Erkenntnisse der feministischen Ökonomie in das aktuelle wirtschaftspolitische Handeln integriert werden, um eine Zeitenwende hin zu einer geschlechtergerechten Wirtschafts- und Sozialpolitik zu bewirken? Wohlfahrtsstaatliche Sicherungssysteme, wirtschaftliche Prosperität, ökologische Nachhaltigkeit und soziale Gerechtigkeit müssen gemeinsam gedacht und gestaltet werden. Dafür brauchen wir eine feministische Wirtschaftspolitik, die Verteilungsgerechtigkeit neu denkt, Geschlechterungleichheiten abbaut und mutig in eine geschlechtergerechte Zukunft investiert.

Die Geschlechterforschung und die feministische Ökonomie liefern längst fundierte Erkenntnisse zur Lösung zentraler wirtschafts- und sozialpolitischer Herausforderungen. Dennoch spiegeln sich diese bislang kaum im öffentlichen Diskurs oder in der wirtschaftspolitischen Praxis wider. Wie also gelingt eine echte Zeitenwende hin zu einer geschlechtergerechten Wirtschafts- und Sozialpolitik? Wo finden sich starke Bündnispartner*innen, und für welche Themen lassen sich gemeinsame Strategien entwickeln? Brauchen wir vielleicht einen feministischen Wirtschaftsgipfel, um diese Perspektiven zu bündeln und sichtbar zu machen?

Programm

 

Begrüßung
Prof. Dr. Ulrike Knobloch – wissenschaftlicher Ausschuss efas, HTMI der HWR Berlin

Grußwort
Prof. Dr. Silke Bustamante, Vizepräsidentin der HWR Berlin

 

Input für das Podium: „Feministische Forderungen an die aktuelle Wirtschafts- und Sozialpolitik“
Prof. Dr. Aysel Yollu-Tok – Direktorin HTMI der HWR Berlin

 

Podiumsdiskussion

  • Dr. Miriam Beblo – wissenschaftlicher Ausschuss efas, Universität Hamburg
  • Dr. Ute Klammer – Universität Duisburg-Essen
  • Clara Schäper – DIW Berlin
  • Dr. Aysel Yollu-Tok – HTMI der HWR Berlin

Moderation: Prof. i.R. Dr. Friederike Maier – wissenschaftlicher Ausschuss efas, HTMI der HWR Berlin

 

Pause zum Netzwerken – mit Getränken & Snack

 

Feierliche Verleihung des efas-Nachwuchsförderpreises 2025

  • Vorstellung des efas-Nachwuchsförderpreises von Dr. Andrea Hilla-Carl – wissenschaftlicher Ausschuss efas, HTMI der HWR Berlin
  • Die Nominierten stellen ihre Arbeiten vor
  • Laudatio auf die Preisträgerin 2025 durch Dr. Sünne Andresen – wissenschaftlicher Ausschuss efas
  • Die Preisträgerin stellt ihre Arbeit vor

Moderation: Dr. Andrea-Hilla Carl

 

Abschluss
Prof. Dr. Ulrike Knobloch

 

Um Anmeldung zur Veranstaltung bis zum 1.12.2025 wird gebeten. Dies ist hier möglich. Bitte dazu dem Link folgen und dort das Anmeldeformular ausfüllen. Sie erhalten dann eine Anmeldebestätigung.

Bei Komplikationen oder generellen Nachfragen gerne eine Mail an info@efas-netzwerk.de

 

 

Workshop „Zeitnutzung – Geschlecht – unbezahlte Arbeit: Perspektiven auf Lebensstandard“

Zeit ist ein wesentlicher Faktor für die Lebensqualität von Individuen und Haushalten. Zeitverwendung offenbart soziale Ungleichheiten in der Verteilung von unbezahlter und bezahlter Arbeit sowie freier Zeit und spielt eine zentrale Rolle bei der Analyse von Armut, Wohlstand und gesellschaftlicher Teilhabe. Der analytische Blick auf Zeitverwendung macht zugleich deutlich, wie gesellschaftliche Ressourcen zwischen den Geschlechtern verteilt sind.

Der Workshop, der am 9.–10. Dezember 2025 an der Universität Duisburg-Essen stattfinden wird, thematisiert theoretische und methodische Zugänge zur Rolle unbezahlter Arbeit und geschlechtsspezifischer Zeitverteilung – mit Blick auf Lebensstandards und die sozial-ökologische Transformation.

Der Workshop wird veranstaltet vom Institut für Sozioökonomie (IfSO) und dem Essener Kolleg für Geschlechterforschung (EKfG) an der Universität Duisburg-Essen, in Kooperation mit efas – Das Ökonominnen-Netzwerk. Er versteht sich als offenes, interdisziplinäres Format, das den Austausch über Karrierestufen hinweg fördern möchte